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Belarussische republikanishe Stiftung "Verstandigung und Aussohnung"
Белорусский республиканский фонд "Взаимопонимание и примирение"
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PROJEKT

«VERSORGUNG DER OPFER DES NAZISMUS MIT ARZNEIMITTELN»

 

Ziel des Projektes

Versorgung (auf der wohltätigen Grundlage) der Opfer des Nationalsozialismus mit Arzneimitteln und anderen medizinischen Hilfsmitteln.

Zielgruppe

Ehemalige Insassen von Konzentrationslagern, Ghettos, Gefängnissen, von entlang der Frontlinie von der deutschen Wehrmacht eingerichteten Lagern, Sonderkinderlagern für die Blutentnahme und für die Durchführung von medizinischen Experimenten und andere Opfer des Nazismus, die in der Datenbank der Stiftung angemeldet sind.

Organisator des Projektes

Belarussische republikanische Stiftung „Verständigung und Aussöhnung“

Adresse:        ul. J.Kolassa, 39А, 220013 Minsk, Belarus

Telefon:         00375 17 292 70 96

Fax:              00375 17 211 38 25

Еmail:           info@brfvp.com

http:            www.brfvp.com

Zeitraum der Realisierung des Projektes

1.Oktober  2005 – 31.Dezember 2007.

Zusammenfassung des Projektes 

Die überlebenden Opfer des Nazismus leiden an psychischen und physischen Verletzungen bis jetzt. Sie brauchen vor allem eine medizinische Hilfe.

Die hergestellten von der Belarussischen Stiftung Kontakte mit der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und der deutschen Firma MERCK KGaA (Stadt Darmstadt, BRD) ermöglichten das Projekt zu realisieren, mit dessen Hilfe die Opfer des Nazismus verschiedene Arzneimittel im Laufe des langen Zeitraums bei den Apotheken, die in den Städten Minsk, Vitebsk und Brest für diese Ziele eröffnet wurden, kostenlos erhalten können.

Leider hatte das realisierte Projekt große Nachteile wegen des Mangels an notwendigen Finanzmitteln:

  • Die Versorgung der Apotheken mit Arzneimitteln war unzureichend. Das waren vor allem Arzneimittel folgender Gruppen: Herzgefäß-, Gallenblasen- und Magen-Darm-Arzneimittel, antihypertonische Arzneimittel, Augentropfen, harntreibende Mittel, Antientzündungsmittel, Vitamine, Pampers, Lendengürtel, Blutdruckmessgeräte usw.;
  • Die Apotheken funktionierten den vollen Arbeitstag nicht;
  • Der Kreis der Betroffenen war mit Alters- und administrativ-territorialen Grenzen begrenzt;
  • Die Empfänger der medizinischen Mittel waren vor allem Stadtbewohner; Lieferung der Medikamente war nicht vorgesehen.
  • Das angegebene Projekt ist auf Beseitigung von diesen Mängeln gerichtet.
  • Für dessen Realisierung gibt es alle notwendigen Möglichkeiten:
  • Siebenjährige Erfahrung des Apothekenbetriebs und eine große praktische Arbeitserfahrung nach anderen Richtungen (im Laufe von 12 Jahren): für diese Zeit wurde eine gute Infrastruktur im ganzen Land eingerichtet sowie es wurden geschäftliche Beziehungen mit vielen medizinischen Einrichtungen auf republikanischer und Gebietsebene aufgenommen;        
  • Bei der Stiftung abreiten berufsmäßige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter; die Räume sind gut ausgerüstet und haben alles Notwendige für die Arbeit;
  • Das buchhalterische Personal der Stiftung ist hoch professionell;
  • Die Stiftung hat eine große Arbeitserfahrung mit belarussischen Herstellern der Arzneimittel, ausländischen Partnern und arbeitet mit Zollbehörden, Einrichtungen des Gesundheitsministeriums und anderen juristischen Personen erfolgreich zusammen.

Die Realisierung des Projektes wird auf Kosten der Restmittel des einmaligen zweckbestimmten Finanzbeitrages der Regierung von Deutschland 1993, der auf das Konto der Stiftung überwiesen ist, geplant.

Das Projekt schließt die Möglichkeit der Heranziehung der freiwilligen Finanzbeträge der anderen juristischen und physischen Personen sowie der ausländischen humanitären Hilfe (vor allem aus der BRD) als Arzneimittel und andere medizinische Hilfsmittel nicht aus.

Als Hauptaufgabe der Apotheke gilt kostenlose Versorgung der bestimmten vom Vorstand der Stiftung Kategorie der Bürger aus der Zahl der ehemaligen Opfer des Nazismus mit Arzneimitteln, medizinischer Technik und medizinischen Hilfsmitteln, die zur Realisierung über Apotheken laut Verzeichnis, das vom Gesundheitsministerium der Republik Belarus genehmigt wurde, erlaubt werden.

Laut Hauptaufgabe muss die Apotheke:

  • Arzneimittel, medizinische Technik und medizinische Hilfsmittel nach den ausgestellten ordnungsgemäß Rezepten und Gutachten ausgeben;
  • Apotheken in Brest und Vitebsk mit Arzneimitteln, medizinischer Technik und medizinischen Hilfsmitteln versorgen.
  • Für die Erfüllung dieser Aufgaben wird die Apotheke mit Ausrüstung, technischen Mitteln,  Arzneimitteln, medizinischer Technik und medizinischen Hilfsmitteln, die von der Stiftung nach den humanitären Projekten erhalten werden, sowie mit Auskunftsliteratur, notwendigen Normativunterlagen und Mitteln der Brandsicherheit versorgt.

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