PROJEKT
«MEDIZINISCHE UNTERSUCHUNG UND BEHANDLUNG DER EHEMALIGEN OPFER DES NATIONALSOZIALISMUS IN DER STAATLICHEN INSTITUTION „REPUBLIKANISCHES KRANKENHAUS DER INVALIDEN DES GROSSEN VATERLÄNDISCHEN KRIEGS NAMENS MASCHEROV»
Ziel des Projektes
Gewährleistung (auf der wohltätigen Grundlage) der qualitativen medizinischen Untersuchung und der Behandlung unter stationären Bedingungen der ehemaligen Opfer des Nationalsozialismus, die zur Zielgruppe gehören.
Zielgruppe
Opfer des Nazismus, die eine Finanzauszahlung über die Belarussische republikanische Stiftung „Verständigung und Aussöhnung“ erhalten haben.
Organisatoren des Projektes
Adresse: ul. J.Kolassa, 39À, 220013 Minsk, Belarus
Telefon: 00375 17 292 70 96
Fax: 00375 17 211 38 25
Åmail: info@brfvp.com
http: www.brfvp.com
Gesundheitsministerium der Republik Belarus
Adresse: ul.Mjasnikova 39, 220048 Minsk, Belarus
Telefon: 00375 17 220 63 90
Fax: 00375 17 222 62 97
http: www.healthcare.by
Teilnehmer des Projektes
Belarussische republikanische Stiftung „Verständigung und Aussöhnung“
Staatliche Institution „Republikanisches Krankenhaus der Invaliden des Grossen Vaterländischen Kriegs namens Mascherov“
Zeitraum der Realisierung des Projektes
1.02.2006 – 1.02.2016
Zusammenfassung des Projektes
Die überlebten nach dem Zweiten Weltkrieg Opfer des Nationalsozialismus leiden bisher an psychischen und physischen Schäden. Sie brauchen angesichts des bejahrten Alters eine schnelle Hilfe, vor allem eine medizinische Hilfe.
Solche Hilfe ist in Belarus kostenlos. Aber die Mehrheit der Betroffenen, die zur Zielgruppe des Projektes gehört, wohnt im ländlichen Gelände und in kleineren Orten, deshalb wird kostenlose und hoch qualifizierte medizinische Untersuchung mit der Ausnutzung einer modernen diagnostischen Einrichtung in der Regel nicht gewährleistet, was mit dem hohen Wert der angegebenen Einrichtung und mit großem aktuellem Aufwand für deren Betrieb verbunden ist. Nur spezialisierte medizinische Institutionen, zu denen Republikanische und Gebietsskrankenhäuser der Invaliden des Großen Vaterländischen Krieges gehören, können diese technischen Einrichtungen unterhalten.
Die Stiftung hat bereits vieles auf dem Gebiet der medizinischen Versorgung der Opfer des Nazismus getan. Das gegenwärtige langfristige Projekt, das gemeinsam mit dem Republikanischen Krankenhaus der Invaliden des Grossen Vaterländischen Kriegs namens Mascherov durchgeführt wird, ist ein nächster Schritt in der obengenannten Richtung, der erlaubt, die Opfer des Nazismus diejenigen medizinischen Leistungen zu gewährleisten (insbesondere auf dem Gebiet der Diagnostik), die für sie bisher wenig zugänglich waren.
Das Projekt sieht vor, dem Republikanischen unitären Betrieb „Belmedtechnika“ die Geldmittel für Anschaffung und Übereignung des modernen diagnostischen Komplexes, und zwar 16 Schnitten-Computertomograph auf der wohltätigen Grundlage nach dem Vertrag an das Republikanische Krankenhaus der Invaliden des Grossen Vaterländischen Kriegs namens Mascherov bereitzustellen. Mit dessen Hilfe sowie mit Heranziehung anderer medizinischer Ausrüstung, die in der erwähnten Institution vorhanden ist, wird eine diagnostische Untersuchung der NS-Opfer, die zur Zielgruppe gehören, und von der Sfiftung verwiesen sind, durchgeführt. Es wird auch die Behandlung der entdeckten bei ihnen Haupterkrankungen unter stationären Bedingungen (unmittelbar im Krankenhaus) und weitere Empfehlungen nach der Behandlung in medizinischen Einrichtungen im Wohnort vorgesehen.
Die Auswahl des Partners (Krankenhaus) für die Realisierung des Projektes erfolgt unter Berücksichtigung der nächsten Faktoren:
- Vorhandensein einer guten eigenen materiell-technischen Basis;
- Bereitschaft des Krankenhauses alle Kosten, die mit Zollabfertigung, Ausnutzung, Reparatur der angeschafften Ausrüstung, Personalkosten sowie Kosten, die mit Immobiliensteuern verbunden sind und andere laufende Kosten, selbständig zu tragen;
- Vorhandensein der hoch qualifizierten Spezialisten, die sich auf Behandlung der bejahrten Bürger spezialisieren, zu denen Opfer des Nazismus gehören;
- Zuverlässigkeit als Partner bei der Realisierung des Projektes;
- Forderungen der deutschen Seite die bereitgestellten unmittelbar für die Stiftung Finanzmittel, die zur Realisierung des Projektes herangezogen werden, zweckgebunden auszunutzen;
- Empfehlungen zur Auswahl des Partners seitens der öffentlichen Vereinigungen der Opfer des Nazismus;
- Geographische Lage und Vorhandensein der guten Transportkommunikationen;
- Versorgungsgrad mit medizinischen Präparaten.
Die Realisierung des Projektes wird auf Kosten der Mittel des zweckbestimmten Beitrags der Regierung Deutschlands von 1993, der das Eigentum der Stiftung ist als auch auf Kosten der eigenen Mittel des Krankenhauses, und zwar Ausrüstung, Medikamente, Behandlung der Patienten im Krankenhaus, die zur Zielgruppe gehören, geplant.
Das Projekt ist für die Teilnahme anderer interessierter juristischer Personen und auch für Spenden im Interessen der Entwicklung des Projektes beliebiger juristischer und physischer Personen, wenn die erwähnten Spenden den Bedingungen, die für Organisatoren und Teilnehmer des Projektes nicht akzeptabel sein werden, nicht widersprechen, offen.
