PROJEKT
MEDIZINISCHE UNTERSUCHUNG UND BEHANDLUNG DER EHEMALIGEN OPFER DES NATIONALSOZIALISMUS IN DER STAATLICHEN INSTITUTION
„432 ORDEN DES ROTEN STERNES HAUPT-MILITÄR-KLINISCHES SPITAL DER STREITKRÄFTE DER REPUBLIK BELARUS“
Ziel des Projektes
Fürsorge (auf der wohltätigen Grundlage) der medizinischen Untersuchung und der Behandlung unter stationären Bedingungen der ehemaligen Opfer des Nationalsozialismus.
Zielgruppe
Ehemalige Opfer des Nationalsozialismus, die eine medizinische Unterstützung brauchen.
Organisatoren des Projektes
Verteidigungsministerium der Republik Belarus
Adresse: ul.Kommunistitscheskaja 1, 220034 Minsk
Telefon: 00375 17 239 29 33
Belarussische republikanische Stiftung „Verständigung und Aussöhnung“
Adresse: ul. J.Kolassa, 39А, 220013 Minsk, Belarus
Telefon: 00375 17 292 70 96
Fax: 00375 17 211 38 25
Еmail: info@brfvp.com
http: www.brfvp.com
Zeitraum der Realisierung des Projektes
Juni 2005 - Juni 2010.
Zusammenfassung des Projektes
Die Bevölkerung der heutigen Republik Belarus hatte unter dem von der deutschen Wehrmacht in ihrem Land geführten Krieg in besonderer Weise zu leiden – etwa ein Viertel von ihr– über 2,2 Millionen Menschen – kam in den Kriegshandlungen und durch gezielte Vernichtungsaktionen ums Leben, etwa 380 000 zum Teil sehr junge Menschen wurden zur Zwangsarbeit ins Reichsgebiet verschleppt. Eine Kompensation für derart zugefügtes Unrecht blieb bis zu Beginn der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts aus.
Diese Menschen brauchen vor allem eine medizinische Hilfe. Solche Hilfe in Belarus ist kostenlos. Aber die Mehrheit dieser Betroffenen wohnt im ländlichen Gelände und in kleinen besiedelten Punkten, deshalb wird kostenlose und hoch qualifizierte medizinische Untersuchung und Verwendung einer modernen diagnostischen Einrichtung in der Regel nicht gewährleistet, denn es ist zu teuer und ist mit großem aktuellem Aufwand für den Betrieb verbunden. Nicht nur der Einkauf sondern auch der Betrieb der letzten Generation der modernen diagnostischen Einrichtung (Computeranlagen etc.) kann durch das Budget der medizinischen Institutionen des Bezirksmaßstabes nicht gewährleistet werden. Nur spezialisierte medizinische Institutionen, zu denen Republikanische und Gebietsspitale der Invaliden des Großen Vaterländischen Krieges gehören, können diese technischen Einrichtungen unterhalten.
Die Stiftung hat sehr vieles im Bereich der medizinischen Versorgung der Opfer des Nazismus gemacht. Das gegenwärtige langfristige Projekt, das von der Stiftung gemeinsam mit dem Spital-Teilnehmer des Projektes realisiert wird, wird der nächste Schritt in der erwähnten Richtung sein. Auf solche Weise werden Opfer des Nazismus (insbesondere im Bereich der Diagnostik) betreut.
Das Projekt sieht vor:
Anschaffung der medizinischen Ausrüstung für das Spital, die von der Tenderkommission des Verteidigungsministeriums der Republik Belarus oder Tenderkommission des Spitals bestimmt und angegeben wird. Abschluss des Vertrages über die Zusammenarbeit zwischen der Stiftung und Spital;
diagnostische Untersuchung der Betroffenen mit Hilfe der übergebenen Ausrüstung sowie mit Heranziehung anderer medizinischer Ausrüstung, die in der erwähnten Institution existiert, deren Behandlung in den stationären Bedingungen, und weitere Empfehlungen nach der Behandlung im Wohnort.
Die Wahl des Partners (medizinische Institution) für die Stiftung für die Realisierung des Projektes ist unter Berücksichtigung der nächsten Faktoren verwirklicht:
- Vorhandensein einer guten eigenen materiell-technischen Basis;
- Vorhandensein der hoch qualifizierten Spezialisten, die sich auf Behandlung der bejahrten Bürger spezialisieren, zu denen Opfer des Nazismus gehören;
- Zuverlässigkeit als Partner bei der Realisierung des Projektes;
- Forderungen der deutschen Seite die Finanzmittel nur an Opfer des Nazismus bei der Realisierung des Projektes auszunutzen;
- Empfehlungen nach Wahl des Partners seitens der öffentlichen Vereinigungen der Opfer des Nazismus;
- Geographische Lage und Vorhandensein der guten Transportkommunikationen;
- Versorgung mit medizinischen Präparaten.
Die Realisierung des Projektes beginnt nach dem Abschluss im Rahmen des gegenwärtigen Projektes des zweiseitigen Vertrages zwischen der Stiftung und dem Spital und wird auf Kosten der Mittel des zweckbestimmten Beitrags der Regierung Deutschlands, der das Eigentum der Stiftung ist als auch auf Kosten der eigenen Mittel des Spitals, und zwar Ausrüstung, Medikamente, Behandlung der Patienten geplant.
Das Projekt ist für die Teilnahme anderer interessierter juristischer Personen und auch für Spenden im Interessen der Entwicklung des Projektes beliebiger juristischer und physischer Personen, wenn die erwähnten Spenden den Bedingungen, die für Organisatoren und Teilnehmer des Projektes nicht akzeptabel sein werden, nicht widersprechen, offen.
